Wissenswertes

Wissenswertes über Bekleidung

Um modisch immer auf dem Laufenden zu sein, kommt man um das Thema Used-Optik nicht herum. Diesem sich bereits über Jahre immer weiter verbreitenden Modestil haben wir uns besonders verschrieben. Daher nachfolgend einiges Wissenswertes.

Used-Optik
Die Used-Optik stellt eine lebendige Form neuer Bekleidung dar, die vermittelt, dass die Ware bereits eine gelebte Geschichte hat. Dabei werden sowohl historische als auch moderne Schnitte zu Grunde gelegt, die eine eigene stilsichere Erscheinung haben.

Die Ideen hierfür werden durch sogenannte Modescouts oftmals in Großstädten in Szenevierteln aufgespürt und in die Trends der Markenhersteller mit eingebunden.

Dazu gehören zum Beispiel verknitterte Stoffe (sogenannte Crash-Optik). Diese Ware wird immer in sich verdreht gewaschen.

Weiterhin sind ausgewaschene Farben mit starken individuellen Merkmalen, die bei jedem Bekleidungsstück variieren, ein typisches Merkmal. Am bekanntesten ist die“ Blue-Jeans“, die bereits beim Kauf stark in den Farben variiert und mit jedem Tragen ein noch individuelleres Aussehen erhält. Diese Bekleidung ist immer beim Waschen auf links zu drehen (Außenseite nach innen gekrempelt). Wichtig ist, diese einzeln zu waschen, da Sie immer noch nachfärben (Ausbluten) und damit insbesondere hellere Stücke verfärben kann. Werden zu viele Teile und wird zu lange gewaschen, erhalten die Teile nicht mehr die Abnutzungseffekte der Trageoptik, sondern die Auswascheffekte des Waschvorganges.

Am meisten wird fälschlicher Weise bemängelt, dass die Bekleidung ausgefranste Nähte, durchstoßene Stellen, Flicken und sogar Löcher hat. Dieser Teil der Used-Optik ist so gewollt und unterstreicht den individuellen Charakter des Bekleidungsstückes. Es ist ein Frevel, diese Stellen so nachzuarbeiten, dass Sie wieder „perfekt“ aussehen.

Gleiches gilt bei Schuhen und Lederwaren.

Wer unsicher ist, sollte immer die Verkäuferin seines Vertrauens befragen. Sie kann am schnellsten erkennen, ob ein Mangel vorliegt oder wirklich eine gewollte Used-Optik. Oftmals vermerken schon die Hersteller selbst auf den Etiketten, ob es sich um ein besonders ge-used-es Teil handelt und wie damit zu verfahren ist.

Mit etwas Geschick ist selbst mit der trendigen Used-Optik schnell ein festliches Outfit salonfähig zusammengestellt. Statt eines schwarzen, glatten Anzuges mit weißem Hemd und Krawatte wirkt ein karriertes oder einfarbiges Jacket mit Ellbogenflicken oder farbig aufgestelltem Kragen, dazu ein farbiges Hemd mit ge-used-er farbiger Hose und frecher Fliege, Halstuch oder Stecktuch echt cool und edel! Diese Varianten unterliegen stärker dem modischen Zeitgeschmack. Dafür lassen sich die Einzelteile in anderer Kombination auch im Alltag tragen. Ein schwarzer Anzug bleibt im Schrank und ist meistens nach längerer Zeit nicht mehr modisch oder passt nicht mehr.

Ölgewaschene Ware:
Sie stellt eine besondere Form der Used-Optik dar. Dabei wird nicht mit Öl gewaschen, sondern nur eine schlierige, verlaufende Optik erzeugt, die den Effekt nachahmt.

Ausbrenner-Optik
Die Ausbrenner-Optik ist eine der Used-Optik nachempfundene, industrielle Variante (Cleanere Optik). Dabei können ganze Kleidungsstücke, vor allem T-Shirts sowie auch Blusen mit einer einheitlichen, durchbrochenen Materialoptik versehen werden. Es wird auch genutzt, um Ornamente oder Applikationen durch Ausbrennen im Stoff hervorzuheben.